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Köln als Bühne für die Herzmedizin von morgen: Rückblick auf die 55. Jahrestagung der DGTHG

Geschrieben von Lisa Schneider | 23.03.2026 16:13:24

Mit der 55. Jahrestagung  hat die DGTHG  im Jahr 2026 bewusst einen Perspektivwechsel vollzogen. Nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich: Erstmals fand der Kongress im Confex Köln statt – einem Veranstaltungsort, der sinnbildlich für Aufbruch und Weiterentwicklung steht. Das erst 2024 eröffnete Kongresszentrum erwies sich dabei als weit mehr als nur eine neue Kulisse. Es wurde zum integralen Bestandteil eines Kongresserlebnisses, das auf Austausch, Offenheit und Zukunftsorientierung ausgelegt war.

Statt klassischer Themenblöcke zog sich das Motto „Hotspot in der Herzmedizin“ wie ein roter Faden durch alle Programmpunkte. Dabei wurde der Begriff bewusst vielschichtig interpretiert: als Ort intensiver Innovation ebenso wie als Brennpunkt wachsender Herausforderungen. Die Diskussionen machten deutlich, dass sich die Herzchirurgie zunehmend in Spannungsfeldern bewegt – zwischen technologischem Fortschritt, ökonomischem Druck und der Notwendigkeit, medizinische Entscheidungen ethisch zu reflektieren.

Gerade diese Reibungsflächen prägten viele der Beiträge. Sie verliehen dem Kongress eine inhaltliche Tiefe, die über die reine Wissensvermittlung hinausging und strategische Fragen der Fachdisziplin in den Mittelpunkt rückte.

 

Unseres Kunde B. Braun war bei der 55. Jahrestagung der DGTHG in Köln mit einem Messestand vertreten.

 

Nachhaltige Impulse aus drei Tagen

Am Ende bleibt der Eindruck einer Veranstaltung, die bewusst neue Wege gegangen ist. Die Kombination aus modernem Veranstaltungsort, thematischer Fokussierung und interaktiven Formaten hat der 55. Jahrestagung ein eigenständiges Profil verliehen.

 

Köln wurde so zum temporären Zentrum einer Fachdisziplin, die sich im Wandel befindet. Die dort geführten Diskussionen und geknüpften Kontakte dürften weit über die drei Kongresstage hinaus wirken – als Impulse für eine Herzmedizin, die ihre „Hotspots“ nicht nur erkennt, sondern aktiv gestaltet.

 

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