Zur Mittagszeit des zweiten Veranstaltungstages zeigt sich bereits deutlich, dass das 38. Oldenburger Rohrleitungsforum seinem Anspruch als zentrale Plattform der Rohrleitungsbranche erneut gerecht wird. Seit gestern treffen sich in den Weser-Ems-Hallen in Oldenburg Fachleute aus Planung, Bau, Betrieb, Wissenschaft und Industrie, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und gemeinsam den Blick auf die Netze von morgen zu richten.
Das diesjährige Leitthema „Alt und Neu – Strategien für Netze von morgen“ zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm. In den bisherigen Vortragsreihen standen insbesondere die Herausforderungen rund um die Erneuerung bestehender Infrastrukturen, der Einsatz innovativer Materialien sowie digitale Lösungen für Planung, Bau und Betrieb im Fokus. Deutlich wurde dabei, dass zukunftsfähige Netze nur im Zusammenspiel von technischer Innovation, wirtschaftlicher Machbarkeit und klaren regulatorischen Rahmenbedingungen realisiert werden können.
Die sechs parallelen Vortragsreihen boten bis zum heutigen Mittag eine große Bandbreite an Themen und Perspektiven. Praxisberichte aus laufenden Projekten trafen auf aktuelle Forschungsergebnisse und strategische Überlegungen zur Weiterentwicklung der Versorgungsnetze. Der direkte Bezug zur Praxis und die Möglichkeit zur Diskussion im Anschluss an die Vorträge wurden intensiv genutzt und unterstreichen den Weiterbildungscharakter der Veranstaltung.

